Suizidrapport

Idee des Suizidrapports:

Mit Suizid konfrontiert zu werden löst Betroffenheit aus. Mitarbeitende aus Notfalldiensten, Gesundheit, Psychiatrie, Justiz, Seelsorge, Schule und Soziales werden von Berufes wegen Betroffene nach Suizid. Diese Personen sind das Zielpublikum des Suizidrapports Zürich. Auf der anderen Seite sind Hinterbliebene aus den Selbsthilfegruppen Refugium und Nebelmeer angesprochen.

Initiiert wird der Suizidrapport Zürich durch die Suizidpräventionsgruppe des FSSZ. Das Forum für Suizidprävention und Suizidforschung Zürich (www.fssz.ch) wurde 2001 gegründet. Es ist ein interdisziplinärer, regionaler Verein: Fachpersonen aus der Praxis und der Forschung versuchen, gemeinsam Wege zu finden, um Suizidprävention vermehrt zu fördern und wirksam anzugehen. Das FSSZ ist eine Mitgliedsorganisation von Ipsilon, dem schweizerischen Verband für Suizidprävention.

Zu den wichtigsten Aufgaben, die sich das FSSZ gestellt hat, zählt die Vernetzung von Forschung und Praxis, Suizidprävention für Jugendliche, die Initiierung von Forschungsprojekten und die Öffentlichkeitsarbeit.

Im Suizidrapport geht es insbesondere um den aktiven Austausch von aktuellen Situationen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit und auch das gegenseitige Vertrauen in die beteiligten Institutionen auf Stadtgebiet zu fördern. Die von der jeweiligen Institution Delegierten sind vor allem jene, die ganz konkret involviert werden, wenn ein Mensch Suizid begeht. Sie sollen als tragfähiges Auffangnetz da sein, wenn Suizid im Berufsalltag zum Thema wird.